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  Einführung
 


Einführung




 

Äußere Merkmale eines Fisches   

Vor wenige Jahrzehnten hätte sich die Antwort auf die Frage >> Was sind Aquarienfische << in einem Wort erschöpft: Goldfische. Diese Fischart, Carassius auratus, war es die zu der heutigen Aquaristik mit ihren Pfleglingen aus allen Erdteilen geführt hat. Fische aus tropischen Süßwgewässern und aus den gemäßigten Breiten stellen die Mehrzahl der im Aquarium oder im Gartenteich gehaltenen Arten. Eine wachsende Zahl von Aquarianern begeistert sich indes auch für die herrlichen Bewohner tropischer Korallenriffe, vor allem des Indopazifik. Neben diesen Korallenfischen werden schließlich auch Fischarten im Aquarium gepflegt, die so wohl Süßwasser als auch einen höheren Salzgehalt vertragen und namentlich im Mündungsgebiet der Flüsse leben. Gleichgültig, welche Körperform ein erwachsener Fisch aufweist, gewisse äußere Merkmale sind stets vorhanden, wenn auch in oft abgewandelter Form. Die Flossen sind paarig oder einzeln angelegt und dienen zur Fortbewegung und der Stabilität. Die kleine, funktionslose Fettflosse ist nicht immer vorhanden. Bei lebendgebärenden Fischen ist die Afterflosse des Männchens zu einem Fortpflanzungsorgan, dem Gonopodium, umgebildet. Die Stellung des Maules hängt von der Ernährungsweise ab: Es ist nach oben gerichtet bei der Nahrungsaufnahme von der Wasseroberfläche, unterständig bei Bodenfischen und Algenfressern. Bartähnliche Tastorgane, die um die Mundöffnung vieler Fische angeordnet sind, werden als Barteln bezeichnet. Sie sind besonders bei den bodenbewohnenden Welsen sehr ausgeprägt. Die Kiemen sind die Atmungsorgane der Fische, mit deren Hilfe der im Wasser gelöste Sauerstoff aufgenommen wird. Manche Fische haben ein Organ, mit dem sie atmosphärischen Sauerstoff aufnehmen können.

 

Aufstellung

Aquarien dürfen nicht direckt dem Sonnenlicht ausgesetzt werden, da sonst die Veralgungsgefahr zu groß ist. Ein Aufstellen neben einem Fenster in einer ruhigeren Zimmerecke ist günstiger. Die Einrichtung eines Aquariums fängt bereits mit der Auswahl des richtigen Standplatzes an. Hierbei sind einige wichtige Punkte zu beachten. Eingerichtete Aquarien sind sehr schwer, dieses ist unbedingt zu berücksichtigen. Ein normales Aquarium mit einem Meter Länge, 50 cm Tiefe und 50 cm Höhe faßt schon 250 Liter, und somit auch 250 kg Wasser. Rechnen Sie zu diesem theoretischen Wert noch das sehr schwere Glasaquarium und das Untergestell dazu sowie technische Einrichtungsgegenstände, so kommen Sie sehr schnell auf ein Gesamtgewicht von 400 oder 500 kg. Dieses große Gewicht, konzentriert auf eine kleine Fläche, muß bei der Standortwahl unbedingt berücksichtigt werden.

 

Pflege eines Aquariums: 

Die tägliche Überprüfung der Fische,der Wassertemperatur sowie der technischen Systeme ist fast schon Routine,andere Arbeiten brauchen etwas länger. Das Ausdünnen zu üppig gewordener Pflanzen,Entfernen abgestorbener Blätter und des am Boden angesammelten Mulms sowie Auswechseln und Reinigen der Filterwatte sind Beschäftigungen für das Wochenende. Ein teilweiser Wasserwechsel (gewöhnlich 10 bis 20%) kann alle 6 bis 8 Wochen vorgenommen werden. Das frisch einzufüllende Wasser sollte in etwa die gleiche Temperatur wie das entnommene und auch dessen Zusammensetzung haben. Verdunstungsverluste Becken werden durch Süßwasser ersetzt.. Algenbewuchs wird mit einem Schaber entfernt.

 

Fischbesatz

Die Anzahl der in einem Aquarium gehaltenen Fische hängt von der Größe der Wasseroberfläche ab, nicht vom Wasserinhalt des gesamten Beckens. Eine Faustformel, die den >>Bedarf<< an Wasseroberfläche zu der gegebenen Länge eines Fisches in Beziehung setzt, ist sicherer als die Regel von >>soundso viel Zentimeter Fisch pro Liter Wasser<<.

Tropische Fische (Süßwasser):  75 cm²
Wasseroberfläche pro 2,5 cm Körperlänge

Neben diesen rein physikalischen Verhältnis von Körpergröße zu Fläche sind naturgemäß noch andere Faktoren zu berücksichtigen, wie etwa das Schwimmverhalten der Fische oder ihre Verträglichkeit untereinander. Beim Kauf der Fische sollte man unbedingt darauf achten, nur einwandfreie Tiere zu erwerben. Ein gesunder Fisch trägt seine Flossen aufgerichtet und verhält sich lebhaft. Man verzichte auf Tiere, die hohlbäuchig und mit eingekniffenen Flossen ( nur wenige Arten halten die Flossen gefaltet) bewegungslos in einer Ecke des Aquariums stehen. Auch Fische mit körperlichen Defekten (Verkrümmungen usw.), mit Wunden und auffallenden Flecken oder Pusteln beläßt man, wo sie sind. Fäfft die Wahl auf eine wertvollere Art, ob Süßwasser- oder Korallenfisch, erkundige man sich, ob die Tiere regelmäßig Nahrung aufnehmen (ein feiner Unterschied gegenüber regelmäßiger Fütterung) und ob sie unter besonderen Wasserverhältnissen gehalten worden sind, die vielleicht von den eigenen Versorgungsmöglichkeiten abweichen, an die die Tiere gewöhnt sind. Fische sollten so schonend wie möglich in das Aquarium überführt werden. Zur Angleichung der Wassertemperatur können sie noch einige Minuten in ihrem Plastik-Transportbeutel im Becken treiben. Manche Aquarianer füllen während dieser Zeit auch etwas Wasser aus dem Bekken in den Plastikbeutel, um die Fische auf dessen Qualität vorzubereiten. Erst danach werden sie in ihren neuen Lebensraum entlassen.

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