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  Pflege Tipps
 


Pflege/Tipps

 

Über die Haltung und Pflege von Malawisee-Cichliden wird mittlerweile auf jeder Internetseite berichtet, die sich mit dem Thema "Malawisee" beschäftigt.

Daher möchten wir uns auf unserer Seite ausschließlich auf die uns wesentlichen, und für uns wichtig erscheinenden Faktoren konzentrieren.

 

Einsetzen der neu erworbenen Fische:

 

Wir empfehlen Ihnen bei Einsetzen neuer Fische in ihr Aquarium folgende Vorgehensweise.  

Da das Transportwasser nicht mit in das Aquarium gelangen sollte, empfehlen wir Ihnen, die neuen Tiere zusammen mit dem Transportwasser in einem Eimer oder ähnliches zu geben.

Dann sollte dem Transportwasser langsam, nach und nach Wasser aus dem Aquarium zugeführt werden.

Wir nutzen hierfür einen 6mm Luftschlauch ( Membranpumpenschlauch ). Dieser wird von uns im Aquarium mit einem Saugnapf befestigt.

Kurz angesaugt fließt das Aquarienwasser nun langsam in den Eimer. Sobald der Eimer komplett befüllt ist, ist das Angleichen der Fische an die neuen Wasserverhältnisse abgeschlossen.

Sie können die Tiere nun vorsichtig heraus Keschern und in ihr neues Aquarium einsetzen. Anschließend das Wasser aus dem Eimer entsorgen.
 

Wasserwechsel:

Egal welche Aquarienfische wir pflegen, ein regelmäßiger Teilwassserwechsel ist unumgänglich, um im Aquarium befindliche Schadstoffe ( z.B. Nitrit ) abzubauen.

Bei normal besetzten Aquarien empfehlen wir einen Wasserwechsel, von 30 Prozent alle 10 Tage.

Bei Aufzucht oder Zuchtaquarien hat sich ein wöchentlicher Teilwasserwechsel von 45 % als gut erwiesen.

Der Wasserwechsel sollte mit temperiertem Wasser erfolgen. Ein Wasserwechsel ist eines der wesentlichen Bestandteile für eine gut funktionierende Unterwasserwelt.

 

Salzzugabe: 

Im Laufe der Zeit in der wir nun schon Malawisee-Cichliden pflegen, hat sich aus unserer Sicht die Zugabe von Salz in das befindliche Aquarienwasser bewährt.

Wir fügen auf 1 Liter Aquarienwasser 0,5 Gramm Salz hinzu bei Verwendung von Salzen, ist darauf zu achten, das dieses Jod frei ist.

Warum geben wir Salz hinzu??? Dies schützt die Schleimhaut unserer Fische. Zu dem wirkt es desinfizierend bei kleineren Wunden.

Filterung:

Eine der wichtigsten Grundsteine in der Haltung von Malawisee-Cichliden, ist die Auswahl des Filters.

Als Faustregel gilt, dass das gesamte Aquarienvolumen 3-4 mal stündlich umgewälzt und gefiltert wird.

Der Aquarienfilter sollte weder zu gründlich, noch zu oft gereinigt werden, da die im Filtermedium befindlichen Bakterienstämme und Mikroorganismen bestehen bleiben müssen.

Dieses sind für das biologische Gleichgewicht im Aquarium wichtig. Alle unsere Aquarien werden durch Innen bzw. Außenfilter gefiltert.

Unsere Malawi Cichliden fühlen sich am wohlsten bei folgenden Wasserwerten:

pH-Wert 7,8-8,5 

Gesamthärte 4-6 dGH

Karbon härte 6-8 dKH

Temperatur 24-26°C


Krankheiten:

Krankheiten bei Zierfischen:

Die Erkrankung unserer Zierfische wird in der Regel durch unzureichende oder falscher Pflege hervor gerufen.

In vielen Fällen ist dies auch durch fehlendes, bzw. nicht ausreichendes Zubehör zurück zu führen.

Es ist bewiesen, dass eine ständige Überfütterung zu Krankheiten führen kann. In neuen Aquarien führt meistens oxidierendes Chlor zum Tod der Fische, da dieses verhindert, das Sauerstoff in das Blut der Fische gelangen kann.

Einige Symptome hierfür sind: Fische schnappen an der Oberfläche nach Luft, schwimmen ungleichmäßig und drehen sich dabei um die eigene Achse.

Im fortgeschrittenem Stadium der Erkrankung werden unsere Fische schließlich lethargisch und sterben.

Die aufgezählten Symptome sind sofort und rasch zu bekämpfen. Eine vorbeugende Maßnahme wäre die Befüllung neuer Aquarien mit eingelaufenen Aquarienwasser, da dieses Wasser bereits weit gehendst entgiftet ist.

 

Nitrit oder Ammoniakvergiftungen zählen zu der zweithäufigsten Todesursachen.
 

Diese machen sich durch ähnliche Symptome wie die bereits oben beschriebenen Krankheiten bemerkbar.

Ein Teil des Aquarienwassers sollte ausgetauscht werden, sofern die Nitrit oder Ammoniakwerte zu hoch sind. So mit wird das schädliche Gift verdünnt. Anschließend genügt es in den meisten Fällen, einen Aquarienzusatz einzubringen, der die Reststoffe der Gifte entfernt.

Die Ammoniak/Nitritkonzentrationen im Aquarienwasser sollten steht’s gering gehalten werden. 

Die bislang bekannten Krankheitserreger können in vier Kategorien aufgeteilt werden. 

Giftstoffe wie Chlor, Chloramin, Ammoniak, Nitrit oder andere Gifte.

Parasiten, die häufig schwache, oder unter Permanenten Stress stehende Fische angreifen.

Pilze, die all zu häufig Ursache für Wunden oder schmutziges Wasser sind.

Bakterien, die alle inneren Organe befallen können, oft sind Kiemen und Flossen betroffen.

Um einen Ausbruch einer Krankheit möglichst im Vorfeld ausschließen zu können, ist ein regelmäßiger Teilwasserwechsel ratsam.


An bei eine Auflistung der mir bekannten Krankheiten mit den entsprechenden Symptomen/ Krankheitsmerkmalen:
 

Cryptobia-Krankheit: Verlangsamtes Schwimmen.

Drehkrankheit: Torkelndes Schwimmen.

Taumelkrankheit: Taumelndes Schwimmen.

Hexamitakrankheit: Umherschießen im Wasser.

Säurekrankheit: Aus dem Wasser springen.

Weißpünktchenkrankheit: Grießkörnchen ähnliche Punkte.

Schwimmblasendefekt: Mit dem Bauch nach oben schwimmen.

Bauchwassersucht: Mit Kopf nach oben schwimmen.

Plistophorseuche: Schwimmen in schräger Haltung.

Ammoniakvergiftung: Verlangsamte Atmung, pH-alkalisch.

Chlorvergiftung: Zittern, Blässe, Blutlleere, Taumeln.

Laugenkrankheit: Braunfärbung der Kiemen.

Fischtuberkulose: Blässe.

Infektiöse Hauttrübung: Bläulich-weiße Verfärbung der Oberhaut.

Tumor: Dunkelfärbungen, besonders in Schwanzregion.

Myofibrome: Geschwülste, Muskulatur und Bindegewebe betroffen.

Schilddrüsenerkrankung: Kehlschwellung oft mit Maulsperre.

Neurofibrome: Hornhautwucherungen.

Bandwurmlarven: Glotzaugen.

 

 
   
 

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